Meine Grundhaltung
Ich glaube an den gesunden Menschenverstand und setze mich gegen
einen überbordenden Staat ein. Politik hat für mich das Ziel, die
Zukunft zu gestalten. Der Ideenwettbewerb findet in den Kommissionen
unserer Parlamente statt - dort, wo tragfähige Lösungen erarbeitet
werden.
Mein politisches Engagement
Am 27. März 2022 wurde ich mit 4’301 Stimmen in den Grossen Rat des
Kantons Bern gewählt. Seit dem 1. Januar 2025 darf ich zudem als
Gemeindeversammlungspräsidentin von Vechigen Verantwortung
übernehmen. Beide Ämter geben mir die Möglichkeit, Brücken zu bauen,
zwischen Interessen zu vermitteln und mich für Lösungen einzusetzen,
die langfristig tragfähig sind.
Mein unternehmerisches Wirken
Seit 2024 bin ich mit der Plüss Business Management GmbH selbstständig tätig.
Mit Beratungen, Interims-Management und Mandaten unterstütze ich KMU
dabei, sich erfolgreich zu entwickeln. Dieses unternehmerische
Know-how fliesst auch in meine politische Arbeit ein.
Meine Schwerpunkte
Ich setze mich im Grossen Rat besonders für die Themen Mobilität,
Bildung und Finanzen sowie die Stärkung unserer KMU ein - für einen
starken, innovativen und zukunftsfähigen Kanton Bern.
Hier finden Sie mich im Grossen Rat und meine eingereichten Vorstösse.
Ich setze mich für eine moderne, nachhaltige Infrastruktur ein, die alle Menschen miteinander verbindet - vom Jüngsten auf dem Schulweg bis zum Pendler auf dem Weg zur Arbeit. Dies umfasst den Ausbau sicherer Strassen und Wege, moderne Verkehrsknotenpunkte und einen starken öffentlichen Verkehr. Insbesondere ist der Ausbau und die Entflechtung des Verkehrsknotens Wankdorf, da rund 60 % der Autobahneinfahrten aus unserer Region kommen, ein zentrales Anliegen. Um den Verkehrsfluss und die Sicherheit zu verbessern, sind Massnahmen wie Rückstauräume für ein effizientes Verkehrsmanagement sowie neue, sichere Langsamverkehrsverbindungen geplant. Auch die Zufahrt zur BERNEXPO wird durch eine direktere Verkehrsführung und ein modernes Parkleitsystem optimiert. Die Umgestaltung des Anschlusses Wankdorf ist von grosser Bedeutung für den Sport mit dem Wankdorfstadion und der PostFinance Arena, für die Wirtschaft durch attraktive Standortbedingungen und für die Freizeit mit der BERNEXPO. Als langjährige Präsidentin des TCS Landesteils Bern-Mittelland und heutige Co-Präsidentin der TCS Sektion Bern habe ich mich intensiv mit verkehrspolitischen Fragen auseinandergesetzt. Diese Erfahrung prägt mein Engagement für eine zukunftsfähige ganzheitliche Mobilität, die alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt: staufreie moderne Verkehrsknotenpunkte, digitale Verkehrssteuerungen, ein gestärkter öffentlicher Verkehr, sichere Wege für unsere Jüngsten und gut ausgebaute Velonetze. Damit sorgen wir dafür, dass alle sicher, schnell und klimafreundlich ans Ziel kommen.
Deshalb setze ich mich für praxisnahen Unterricht und eine enge Zusammenarbeit von Schulen mit Unternehmer/innen und Fachkräften ein. Um dem Fachkräftemangel frühzeitig entgegenzuwirken, sollen in der Volksschule Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter wie CEOs oder HR-Leiter/innen zum Thema Berufsbildung in den Unterricht eingeladen werden. Durch diesen praxisnahen Unterricht erhalten Jugendliche wertvolle Orientierung für ihren Berufseinstieg, während unsere Wirtschaft motivierte und gut vorbereitete Nachwuchskräfte gewinnt. Bildung ist die Grundlage unseres Wohlstandes. Wir müssen die klugen Köpfe von morgen fördern und ihnen praxisorientierte Perspektiven bieten.
Der Kanton Bern ist in der Steuerhitparade nach wie vor auf dem letzten Platz. Deshalb setze ich mich für eine ausgewogene und attraktive Steuerpolitik ein, die Unternehmertum fördert und unseren Standort stärkt. Ein faires Steuersystem ist die Basis für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze und schafft Spielraum für Innovation. Nur mit ausgeglichenen Kantonsfinanzen können wir die Handlungsfreiheit unseres Kantons bewahren - heute und für kommende Generationen. Denn klar ist: Wer Schulden macht, lebt auf Kosten der nächsten Generation. Das gilt im Privaten genauso wie für den Staat. Natürlich gibt es immer neue Wünsche. Aber wir müssen ehrlich sein: Jeder Franken, der ausgegeben wird, muss zuerst verdient sein. Darum braucht es klare Prioritäten - und auch den Mut, „Nein“ zu sagen, wenn Projekte nicht finanzierbar sind. Dank der Schuldenbremse und einer klaren Prioritätensetzung konnten wir investieren, ohne unsere Kinder und Enkelkinder zusätzlich zu belasten. Das ist kein Selbstverständnis, sondern das Resultat politischer Disziplin. Schuldenfreiheit ist kein Selbstzweck. Wer die Freiheit der kommenden Generationen sichern will, darf ihnen nicht die Schulden von heute hinterlassen. Deshalb setze ich mich ein für eine Finanzpolitik mit Augenmass, für Investitionen, die Zukunft schaffen - und für einen Kanton Bern, der schuldenfrei in die Zukunft geht.